Das Wiesbadener Sinfonieorchester präsentiert das

Frühjahrskonzert 2024

21.04.2024
17.00 Uhr

Kurhaus Wiesbaden, Christian-Zais-Saal

Unser Frühjahrskonzert am 21.4.2024 setzt unsere Reihe „Talent dirigiert“ fort. Das zweite Konzert unserer Serie wird Leonard Wacker aus Berlin leiten. Das Programm beginnt dieses Mal mit Zorahayda, einem Stück für Orchester von Johan S. Svendsen. Es folgen die Wesendonck-Lieder von R. Wagner, abgeschlossen wird das Konzert mit einer Auswahl von Stücken aus der Schauspielmusik zu Peer Gynt von Edvard Grieg. Solistin ist Katrin Gietl, Sopran.

Über unser Talent N°2

Leonard Wacker ist in Jerusalem, Mexiko-Stadt und Berlin aufgewachsen, studierte Geige an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Axel Gerhardt und steht kurz vor dem Abschluss des Masterstudiums Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik. Parallel studiert Leonard Philosophie und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ab Herbst 2024 setzt Leonard seine Dirigierausbildung an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid fort.

Im Rahmen des Studiums dirigierte Leonard die Jenaer Philharmonie, die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach, die Filharmonie Hradec Králové, die Filharmonie Teplice und die Anhaltische Philharmonie Dessau. Weitere Erfahrungen sammelte er mit Orchestern wie dem Deutschen Medizistudierendenorchester, sowie im Rahmen von Assistenzen bei den Duisburger Philharmonikern, dem Beethoven Orchester Bonn und den Landesjugendorchestern von Sachsen, Bayern und Berlin.

Leonards Leidenschaft für die Kantaten von Johann Sebastian Bach ließ ihn das Ensemble Anthème gründen, mit dem er Kantaten und Motetten des Barock aufführt. Das Ausleuchten musikgeschichtlicher Zusammenhänge ist ihm bei der Zusammenstellung von Konzertprogrammen ein besonderes Anliegen. So entstand auch das Programm mit dem Wiesbadener Sinfonieorchester infolge seiner Beschäftigung mit norwegischer Musik während eines Auslandsaufenthaltes an der Norwegian Academy of Music in Oslo, wo er 2023 bei Prof. Ole Kristian Ruud und Rolf Gupta studierte.

Mehr zum Talent N°2

 

Die Solistin

Die in Wiesbaden geborene und in Mainz aufgewachsene Sopranistin Katrin Gietl war bereits als Schülerin von 2008 bis 2016 Ensemblemitglied im „Jungen Staatsmusical“ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden („Der kleine Horrorladen“, „Hair“, „Superhero“ und andere Produktionen). Nach ihren Bachelor- und Master-Abschlüssen im Bereich Oper und Konzert/Lied hat Katrin Gietl die Solistische Ausbildung Oper an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim bei Prof. Anna Maria Dur im Oktober 2023 beendet. In Meisterkursen bei Doris Soffel, Stefan Herheim und Pavel Baleff sammelte sie über das Studium hinaus inspirierende künstlerische Erfahrungen. Sie wurde von der Opernakademie Bad Orb 2020 als Rosalinde (Fledermaus) engagiert. Für die Eröffnungspremiere „Die tote Stadt“ (W. E. Korngold) der Spielzeit 2022/23 am Landestheater Linz hat Katrin Gietl die Hauptpartie „Marietta/Marie“ als Studierauftrag in der Probenphase gecovert.

Katrin Gietl ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Heidelberg (2019) und Gutenberg-Gesangsstipendiatin (2021).

Seit 2022 unterrichtet sie Gesang an der Musikschule Langen, und seit dem Herbstsemester 2022/23 hat sie einen Lehrauftrag für klassische Stimmbildung an der Musikhochschule in Mannheim. Sie gastierte beim Musikfestival „Heidelberger Frühling“ (2019). Konzerte von überregionaler Bedeutung sang sie u.a. am Hohen Dom zu Mainz und in der kING (Ingelheim), wo sie regelmäßig zu Gast ist.

Am Ostersonntag, 31. März 2024, ist sie im Kaiserdom St. Bartholomäus (Frankfurt) mit Schuberts Messe in B-Dur zu hören (Oster-Hochamt, 10 Uhr, Leitung Andreas Boltz).